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17.01.2026
17.01.2026 08:24 Uhr

EHC Kloten verkauft sich teuer – siegt aber wieder nicht

Auch gegen Lausanne resultiert eine knappe Niederlage - schon wieder!
Auch gegen Lausanne resultiert eine knappe Niederlage - schon wieder! Bild: pw
Heute Abend geht es gegen auswärts gegen Ambri - ein Sieg ist fast schon Pflicht

Der EHC Kloten hat im Krisenduell gegen Lausanne HC eine engagierte und über weite Strecken überzeugende Leistung gezeigt, musste sich aber nach hartem Kampf dennoch mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Zürcher Unterländer traten selbstbewusst auf, setzten den Gegner früh unter Druck und hätten sich für ihren Auftritt einen Sieg verdient.

Beide Teams standen vor der Partie unter Zugzwang, doch Kloten liess davon zunächst nichts erkennen. Mit hohem Tempo, aggressivem Forechecking und viel Einsatz wurden die Waadtländer in der Startphase immer wieder in die Defensive gedrängt. Zwar fehlte auf beiden Seiten noch die letzte Präzision im Abschluss, doch Kloten wirkte wacher und strukturierter. Das torlose erste Drittel spiegelte eher die fehlende Effizienz als den Spielverlauf wider.

Im Mitteldrittel übernahm Kloten dann klar das Kommando. Nach einer Strafe gegen Lausanne nutzten die Hausherren den zusätzlichen Raum konsequent: Dario Meyer brachte sein Team im Powerplay verdient in Führung. Auch danach blieb Kloten spielbestimmend und setzte die Gäste weiter unter Druck. Pech aus Klotener Sicht: Ein weiterer Treffer wurde nach Coaches Challenge wegen hohen Stocks aberkannt. Trotz dieses Rückschlags blieb das Heimteam dran, Lausanne fand erst nach einem Lattenschuss etwas besser ins Spiel und kam durch Rückkehrer Ken Jäger zum Ausgleich.

Auch im Schlussabschnitt zeigte Kloten Moral. Nach dem Lausanner Führungstreffer durch Damien Riat reagierten die Zürcher Unterländer entschlossen. Der Druck blieb hoch, und nach einem Pfostenabpraller war Tyler Morley zur Stelle und stellte den verdienten Ausgleich her. Die Swiss Arena war da, das Momentum ebenfalls – der Sieg lag in der Luft.

In der Verlängerung entschieden dann aber Kleinigkeiten gegen die Unterländer. Lausanne nutzte eine Unordnung in der Klotener Defensive eiskalt aus und sicherte sich den Zusatzpunkt. Für Kloten bedeutete dies zwar die vierte Niederlage in Serie – erneut mit einem knappen Resultat und trotz insgesamt guter Leistung.

Heute Abend geht es gegen Ambri, den Tabellennachbarn, und damit auch um die Frage, ob Kloten nicht auf einen Playout-Platz abrutscht - ein Sieg ist schlicht Pflicht. Danach folgen die Duelle zu Hause gegen das formschwache Zug und Auswärts gegen die aufmüpfigen Jurassier aus Ajoie. Aus all diesen Partien müssen Punkte her um den SC Bern um ein Ticket im Pre-Playoff unter Druck zu setzen.

pw
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